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HINNERS - HAUS DER INTERNATIONALEN MODE

Über uns 

Das Unternehmen

100 Jahre Modehaus Hinners


Ein Lohner Familienunternehmen mit Leidenschaft für Mode

Am 10. Dezember 1926 erscheint in der Oldenburgischen Volkszeitung eine großformatige Anzeige. „Spezialhaus für Herren- und Knabenbekleidung“ nennt sich die Firma Carl Hinners in Lohne und lädt zur Eröffnung ein. Geworben wird mit einem gut sortierten Lager und dem Versprechen, zum Weihnachtsgeschäft „stets das Modernste in bester Qualität zu niedrigsten Preisen“ anzubieten. Zudem heißt es: „Besichtigen Sie bitte meine Schaufenster-Auslagen!“
Einen Hinweis auf den Standort des neu eröffneten Geschäfts enthält die Anzeige nicht. In der damals nur rund 2.700 Einwohner zählenden Stadt Lohne war dies auch nicht erforderlich. Das neue Textilgeschäft befand sich im Stadtkern, am Knotenpunkt von Brink-, Markt- und Lindenstraße. Die Adresse lautete Lindenstraße 1.
Dort hatte bis zum Juli 1925 das Hotel Bitter gestanden, das durch Brandstiftung zerstört worden war. Bereits am 8. November 1926 berichtete die Oldenburgische Volkszeitung über den Neubau: „Der Neubau anstelle des abgebrannten Bitters Hotel geht seiner Vollendung entgegen. Es ist ein herrlicher Bau, der eine Zierde für unsere Stadt ist.“
Eigentümer des Neubaus war Josef Hackstedt. Er annoncierte im Oktober 1926 die Verpachtung des modernen Geschäftshauses. Angeboten wurden ein Eckgeschäft mit rund 100 Quadratmetern Verkaufsfläche und vier großen Schaufenstern sowie ein weiteres Ladenlokal mit etwa 30 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem großen Schaufenster. Da die Kreuz-Drogerie später das größere Ladenlokal übernahm, dürfte Carl Hinners das kleinere Geschäft bezogen haben.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 1926 nicht einfach und noch schwierigere Zeiten standen bevor.


Drei Generationen prägen die Unternehmensgeschichte


Drei Generationen einer Familie haben die 100-jährige Geschichte des Modehauses Hinners geprägt.

Die Geschäftseröffnung erfolgte 1926 durch den Kaufmann Carl Hinners-Tobrägel. Im Jahr 1930 heiratete er Maria Pölking, von da an führten die Eheleute das Geschäft gemeinsam.
Der ursprüngliche Familienname lautete Zumbrägel. Aufgrund einer Mitteilung des Oldenburgischen Staatsministeriums wurde der Name im Jahr 1933 in Hinners-Tobrägel geändert.
Die zweite Generation des Unternehmens bildeten die Kaufleute Clemens Pölking und seine Ehefrau Christel Pölking, geborene Scholz. Auch diese zweite Generation verfügte über ein großes Fachwissen und einem Gespür für Mode und trug somit zur Entwicklung des Unternehmens maßgeblich bei.
Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1993 traten Karl-Heinz Pölking und Konstanze Mählmann, geborene Pölking, als dritte Generation in das Unternehmen ein.
Beide absolvierten ein betriebswirtschaftliches Studium. Karl-Heinz Pölking war bei der Hugo Boss AG tätig. Auch Konstanze Mählmann konnte früh Erfahrungen in der Modebranche sammeln und war für die Escada AG tätig.

Vom Spezialgeschäft zum Haus der internationalen Mode


Die Präsentation aktueller Modetrends gehörte von Beginn an zu den Erfolgsfaktoren des Hauses Hinners. Nicht nur in der Lokalzeitung wurden regelmäßig Anzeigen veröffentlicht, auch im Lohner Kino machte das Unternehmen auf neue Kollektionen aufmerksam. Aus dieser Zeit haben sich mehrere Glasplatten für die Kinowerbung erhalten.

Mit den Jahren wandelten sich nicht nur die Kollektionen, sondern auch die Werbesprüche des Hauses. „Die Leute werden staunen“, „Haben Sie schon einen Wintermantel?“, „Ohne Rücksicht auf Selbstkosten“, „Praktische Weihnachtsgeschenke“, „Osterstimmung“, „Erfolgs-Männer tragen Kleidung aus gutem Hause“ oder „Mode ist nicht zeitlos. Stil dagegen schon“ spiegeln den Zeitgeist verschiedener Jahrzehnte wider.
Nach knapp zwanzig Jahren Geschäftsbetrieb an der Lindenstraße konnte in der Marktstraße ein Baugrundstück erworben werden. Das dort errichtete Geschäftshaus wurde 1955 eröffnet. Den markanten Schriftzug „Hinners“ entwarf Clemens Pölking angelehnt an die Unterschrift des Firmengründers. Anfangs warb das Unternehmen als „Spezialhaus für Herren- und Knabenbekleidung“ beziehungsweise als „Haus für Herren- und Knabenbekleidung“. Später etablierte sich die Bezeichnung „Haus der internationalen Mode“. Nach den Anzeigen in der Oldenburgischen Volkszeitung zu urteilen, wurde spätestens Mitte der 1930er Jahre auch Damenmode in das Sortiment aufgenommen.
Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte 1971 mit einem umfangreichen Um- und Erweiterungsbau, durch den das Warenangebot erheblich ausgebaut werden konnte.
Während sich manche Modehäuser aus klassischen Schneidereibetrieben entwickelten, setzte Hinners von Beginn an auf Konfektionsware. Zwar wurden in früheren Jahren auch Stoffe als Meterware verkauft, doch das Kerngeschäft lag stets im Angebot fertiger Bekleidung.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das Sortiment stetig weiter und wurde qualitativ zunehmend höher ausgerichtet. Dabei profilierte sich das Unternehmen in einer Marktnische mit hochwertiger Mode, wie sie sonst vor allem in größeren Städten angeboten wird.

Ein bemerkenswertes Firmenarchiv


Das Modehaus Hinners verfügt heute über ein geordnetes Firmenarchiv. Dort finden sich Werbeanzeigen, Geschäftsdokumente und Unterlagen zu zahlreichen Lieferanten. Sie dokumentieren eindrucksvoll den Wandel der Textilbranche über ein ganzes Jahrhundert.
Zum Archiv gehören außerdem historische Schaufensterfiguren, Werbeträger ehemaliger Markenfirmen sowie eine große Transporttruhe. In ihr wurde die auf Fachmessen bestellte Ware per Bahn nach Lohne geliefert.
Ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte
Eine ganze Fotostrecke fertigte der OV-Fotograf Heinz Zurborg zum 50-jährigen Firmenjubiläum an.

Fünf Jahrzehnte später blickt das Modehaus Hinners auf ein ganzes Jahrhundert Unternehmensgeschichte zurück. Das Haus zählt damit zu den traditionsreichsten Fachgeschäften der Stadt. Während viele Modehäuser heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck stehen, gelingt es Hinners seit Generationen, sich den Veränderungen des Marktes anzupassen und zugleich seinem Standort Lohne treu zu bleiben.
So steht das 100-jährige Jubiläum nicht nur für unternehmerischen Erfolg, sondern auch für Kontinuität, Familienverbundenheit und die enge Verwurzelung in der Stadt Lohne.
m Jahre 1926 wurde das Modehaus Hinners von Carl Hinners-Tobrägel gegründet und befindet sich auch heute noch in dritter Generation mit Konstanze Mählmann und Karl-Heinz Pölking in Familienbesitz.

Qualität

Wer Wert auf Qualität und Service legt, findet bei HINNERS ein Shopping-Erlebnis für Anspruchsvolle. Schwerpunkt ist internationale, luxuriöse Damenmode von ALLUDE, ALPHATAURI, BLAUER, CIRCOLO, HERNO, LIS LAREIDA, ROBERT FRIEDMAN, S´MAX MARA, FRIENDLY HUNTING, REPTILE´S HOUSE,  WEEKEND MAX MARA und vielen anderen.

Mit exklusiven Herstellern wie APHATAURI, BLAUER, EDUARD DRESSLER, FLY3, GRAN SASSO, HERNO, HILTL,  PHIL PETTER, VAN LAACK, WAHTS, 7 FOR ALL MANKIND etc. bietet die Herrenabteilung ein umfangreiches Angebot.

Abgerundet wird das Ganze durch einen perfekten Service und eine kompetente Beratung. 

HERZLICH WILLKOMMEN BEI HINNERS IN LOHNE!

 


 


 


 


 


 


 


 

 
 
 
 
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